Avon Tyres British GT Championship

Für einen Reifen gibt es keine größere Herausforderung als den Motorsport und Avon Tyres Racing steht seit mehr als vier Jahrzehnten in der vordersten Startreihe. Als offizieller Reifenlieferant für mehrere Einsitzer-Rennwagen-Meisterschaften stellt Avon Tyres Racing Reifen für alle Motorsportsparten - vom Eisrennen bis zur klassischen Formel 1 - her. Und welche Rennreifen brauchen Sie?

In einer mit bunten Bändern geschmückten Umfriedung innerhalb des Paddockbereichs herrscht gespannte Stille.

Ein paar Mechaniker in schicken Overalls haben sich auf beiden Seiten des GT-Rennwagens positioniert. Ihre Miene ist angespannt, und sie sind auf Action aus. Plötzlich schreit jemand „Los!", und die Szene explodiert in einem Chaos aus Bewegung.

Begleitet von dem ohrenbetäubenden Zischen der Druckluftschlüssel, schieben die Mechaniker Böcke unter jedes Ende des Wagens. Während das Rennauto leicht angehoben wird, lösen ihre Kollegen die Radmuttern und werfen abgenutzte Reifen und Felgen beiseite. Innerhalb von Sekundenbruchteilen werden neue Reifen und Felgen auf die Radnaben geschoben, und die Druckluftschlüssel zischen erneut, während die Radbolzen wieder festgezogen werden. Die Böcke lassen das Auto auf dem Boden aufsetzen, und jemand schreit „Halt!" Eine Stoppuhr wird angehalten, die Zeit gecheckt, und das Team hat Gelegenheit, kurz Atem zu holen. Kurzes Beratschlagen, dann das Urteil: Es war ein schneller Reifenwechsel, aber nicht schnell genug, also das Ganze noch mal. Vielleicht muss während des Rennens gar kein Reifen gewechselt werden, aber man sollte auf jeden Fall vorbereitet sein, vor allem, wenn das Wetter wechselhaft ist. Und deshalb ziehen die Teams solche Trainings durch. Und während sich die Teams in Stimmung für das Rennen bringen, stellen sich im Hintergrund auch die Techniker von Avon Tyres Motorsport auf eine lange Schicht im harten Einsatz ein.

Am Tag vor Trainingsbeginn schlagen die erfahrenen Techniker von Avon ihr Lager auf, laden die Rennreifen ab, pumpen sie auf und kennzeichnen sie als Eigentum des jeweiligen Rennteams. Sie wuchten die Reifen aus und stellen sicher, dass ihre Arbeitsgänge während des Trainings, der Qualifikation und dann des Rennens reibungslos ablaufen werden.

Auch die kompetente Technikmannschaft von Avon Motorsport hat jederzeit einen Rat zu Fragen von Reifendruck und -temperatur, oder welche Gummimischung sich am besten für welche Rennstrecke eignet. Ein unschätzbarer Supportservice, der die Rennteams in die Lage versetzt, von umfangreichen Erfahrungen zu profitieren, darunter auch der Teilnahme von Avon Motorsport an dem legendären 24-Stunden-Rennen von Le Mans.

Eine Aufgabe von Avon Motorsport besteht darin, die Teams mit Reifen zu versorgen. Der Fairness halber werden die Reifen nach dem Zufallsprinzip zugeteilt. Dabei muss jedoch sichergestellt werden, dass jeder Reifen demselben Spitzenstandard entspricht. Schließlich will sich Avon nicht vorwerfen lassen, es würde jemanden bevorzugen! Da aber viele Rennmeisterschaften und Serien nach ähnlichen Richtlinien organisiert werden, hat Avon Motorsport viel Übung in der Kunst der Unparteilichkeit und der Qualitätskontrolle.

Vor der Qualifikation ist man in Avons Paddockbereich äußerst geschäftig. Es werden letzte Vorbereitungen getroffen und die einzelnen Reifenstapel für jedes Rennauto noch einmal doppelt sorgfältig geprüft. Zu einem extra festgelegten Zeitpunkt schwärmen dann die Rennteams in ihren schicken bunten Uniformen herein, um die Reifen entgegenzunehmen und mit ihnen in den eigenen Bereich zurückzulaufen. Sobald sie fort sind, ist es in der Avon-Umfriedung eigenartig still. Aber die Stille dauert nicht lange, denn jetzt beginnen die Aufräumarbeiten und bei schlechtem Wetter das Sortieren der Nassreifen.

Auch bei Qualifikationsläufen gibt es für die Techniker von Avon Motorsport jede Menge zu tun, denn obwohl alle Teams ihre Reifen haben, müssen noch technische Informationen gegeben werden, oder Ratschläge, wie man mit Hilfe der Reifeneinrichtung kostbare Zehntelsekunden aus der Rundenzeitverzögerung gewinnen kann.

Da die Qualifikationsrunde darüber bestimmt, welcher Wagen wo an den Start geht, wird die Zeitspanne vor dem Beginn des ersten Rennens von den Teammechanikern und -technikern dazu genutzt, ihren Autos den letzten Schliff zu geben. Einige Fahrer helfen ihnen dabei, andere starren nur in die Luft und konzentrieren sich darauf, wie sie die perfekte Linie durch jede Ecke in jeder Kurve fahren, und wie sie nach dem Niedergehen der Zielflagge den obersten Platz auf dem Siegertreppchen einnehmen.

Aber selbst wenn die Autos schon am Start stehen, haben die Techniker von Avon noch viel zu tun. Sie überprüfen Reifendruck und -temperatur, beantworten Fragen und ziehen sich erst dann zurück, wenn das Startsignal ertönt. Wenn die Motoren aufheulen und sie ihren Blick auf die Startlichter richten, dann wissen sie, dass das Rennen begonnen hat und jetzt alles in der Hand der Fahrer liegt.

Die Arbeit der Techniker von Avon Motorsport ist nun getan – bis zum nächsten Rennen.