Klare Sache für Avon Motorrad-Rennreifen bei der 500er-Classic TT

Kein bisschen altbacken waren die Leistungen der mit Avon bereiften Fahrer bei den Läufen der 500er-Klasse im Rahmen der Classic Tourist Trophy auf der Isle of Man, auch wenn die Motorräder aus dem letzten Jahrhundert stammen. Die Angelegenheit war eine klare Sache für die englischen Reifen von Avon.

So erreichte Ian Lougher vom Team Flitwick Paton die oberste Stufe des Podiums. Als zweiter kletterte Dan Cooper aufs Podest, als dritter Bruce Anstey. Anstey wurde zudem geehrt als bestplatzierter Einzylinder-Zweiventiler-Pilot und erhielt die Mike Hailwood-Trophy. Vorausgegangen war ein spannendes Rennen mit zahlreichen Führungswechseln. So lagen die Legenden John McGuiness, Ryan Farquhar und Michael Rutter zwischenzeitlich in Front, doch mechanische Probleme machten ihre Ambitionen zunichte.

Die drei Topfahrer waren auf den Gummis von Avon unterwegs: mit dem Avon AM 22 und AM 26 Roadrider in Rennausführung. Diese Pneus mit der historisch korrekten Optik bauen auf moderne Karkassen auf  und sind mit topaktuellen Gummimischungen ausgestattet. Bester Grip, ausgezeichnete Fahrstabilität und enorme Haltbarkeit zeichnen die Reifen aus. Sie sind somit bestens geeignet für klassische Motorrad-Einsätze auf höchstem Niveau.

Bezeichnenderweise waren selbst die historischen Rennmotorräder von BMW bei der diesjährigen Classic TT und den Demonstrationsfahrten mit den sportlichen Avon-Reifen unterwegs. Die legendäre Kompressor-BMW, mit der Georg „Schorsch“ Meier 1939 siegreich war, trug auf ihren Felgen also gleichfalls die Rennreifen von Avon.

Wie gut die Avons funktionieren zeigt ein Blick auf die diesjährigen Rundenzeiten: So flitzten die Patons schon im Training mit erstaunlichen 113 Meilen pro Stunde im Schnitt um den Kurs – etwa 187 km/h. Die historischen 500er fuhren dabei mit einer maximalen Reifenbreite vorn und hinten von etwa 110 Millimetern und waren damit schmaler als die meisten Vorderräder von modernen Bikes sind.

Die Fahrer Lee Johnston, als Sieger der 350er-Klasse und mit neuem Rundenrekord, und Tom Jackson auf Suzuki T20 als bester 250er-Pilot auch mit der Phil Read-Trophy ausgezeichnet, waren übrigens gleichfalls auf Reifen von Avon unterwegs.

Nach einem ereignisreichen Wochenende sollte die Classic TT am letzten Montag fortgesetzt werden, einem Feiertag auf der Insel. Doch das Wetter machte einen dicken Strich durch die Rechnung. So  musste das Programm am Dienstag fortgesetzt werden. Der diesjährige 91. Manx Grand Prix dauert bis zum Freitag, dem 29. August und ist Teil des Isle of Man Motorrad-Festivals, zu dem auch die Classic TT-Rennen zählen.